Spezialisierte Augenheilkunde bei Diabetes: Paris 13

Diabetische Retinopathie Paris 13: Früherkennung, Verlaufskontrolle und Behandlung

Dr. Tourabaly begleitet Sie bei der Früherkennung und der Verlaufskontrolle der diabetischen Retinopathie in Paris 13. Makula-OCT, Angiografie, Laser- oder Anti-VEGF-Behandlung nach den Empfehlungen der HAS.

~35 %
der Menschen mit Diabetes haben eine Retinopathie
Yau et al. 2012
1.
häufigste Erblindungsursache bei den 20- bis 65-Jährigen in Frankreich
Santé publique France
90 %
der schweren Sehverschlechterungen sind durch frühe Erkennung vermeidbar
HAS 2017
1×/Jahr
Mindestintervall der Früherkennung für alle Menschen mit Diabetes
HAS / SFO

DIE ERKRANKUNG VERSTEHEN

Inhalt verfasst und medizinisch geprüft von Dr Moïse Tourabaly · Letzte Aktualisierung: 1. January 1970

Was ist die diabetische Retinopathie?

Die diabetische Retinopathie ist eine Mikroangiopathie der Netzhaut: Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker schädigt nach und nach die kleinen Gefäße der Netzhaut, jener dünnen Nervenschicht, die den Augenhintergrund auskleidet und für das Sehen verantwortlich ist. Sie ist die häufigste Augenkomplikation des Diabetes, sowohl bei Typ 1 als auch bei Typ 2.

Nach der Studie ENTRED (InVS, 2007-2010) zeigen rund 30 % der Menschen mit Diabetes in Frankreich Zeichen einer Retinopathie. Das Risiko steigt mit der Dauer des Diabetes: Nach 20 Jahren Krankheitsverlauf weisen nahezu 90 % der Menschen mit Typ-1-Diabetes eine unterschiedlich stark ausgeprägte Retinopathie auf (Santé publique France). Die gute Nachricht: Eine frühe Erkennung und eine regelmäßige Verlaufskontrolle ermöglichen es in den meisten Fällen, das Sehvermögen zu erhalten.

Person misst ihren Blutzucker mit einem Messgerät an der Fingerkuppe
Die gute Einstellung des Blutzuckers bleibt der wichtigste Hebel zum Schutz der Netzhaut.

Warum greift der Diabetes die Netzhaut an?

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker schädigt die Wand der Netzhautkapillaren über mehrere sich ergänzende Mechanismen:

  • Verdickung der Basalmembran und Verlust der Perizyten, wodurch die Kapillaren brüchig werden.
  • Mikrovaskuläre Verschlüsse: Teile der Netzhaut werden nicht mehr durchblutet (Ischämie).
  • Erhöhte Gefäßdurchlässigkeit: Blutplasma und Lipide treten in die Netzhaut aus und verursachen Ödeme und Exsudate.
  • Neovaskularisation: Als Antwort auf die Ischämie bildet die Netzhaut VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor), der das Wachstum krankhafter, brüchiger und blutungsanfälliger Gefäße anregt.

Diese Veränderungen entwickeln sich unbemerkt: Die Retinopathie bleibt lange vollständig beschwerdefrei. Wenn eine Sehverschlechterung auftritt, sind die Schäden häufig bereits ausgedehnt. Genau das macht die systematische Früherkennung unerlässlich.

KLASSIFIKATION

Die Stadien der diabetischen Retinopathie

Die internationale Klassifikation (ETDRS, von der HAS angepasst) unterscheidet mehrere Stadien nach Schweregrad und Vorliegen von Neovaskularisationen.

StadiumMerkmaleRisiko für das SehvermögenVorgehen
Milde nichtproliferative diabetische Retinopathie (NPDR)Vereinzelte MikroaneurysmenGeringJährliche Kontrolle
Mäßige NPDRMikroaneurysmen, punktförmige Blutungen, ExsudateMäßigKontrolle alle 6 bis 12 Monate
Schwere NPDRAusgedehnte Blutungen, venöse Anomalien, minderdurchblutete BezirkeHoch (50 % Risiko, innerhalb von 1 Jahr in ein proliferatives Stadium überzugehen)Engmaschige Kontrolle ± vorbeugende Laserbehandlung
Proliferative diabetische Retinopathie (PDR)Neovaskularisationen an Netzhaut oder Sehnervenkopf, Risiko einer Glaskörperblutung und einer traktiven NetzhautablösungSehr hoch: augenärztlicher NotfallRasche panretinale Laserkoagulation
Diabetisches MakulaödemVerdickung der Makula durch Flüssigkeitsaustritt aus den Kapillaren, in jedem Stadium möglichVerminderung der zentralen SehschärfeIntravitreale Anti-VEGF-Injektionen ± fokaler Laser

Das diabetische Makulaödem (DMÖ) ist die Veränderung, die bei Diabetes am häufigsten für eine Sehverschlechterung verantwortlich ist. Es kann in jedem Stadium vorliegen, auch in einem frühen, und erfordert eine eigene Behandlung.

DIE ANZEICHEN ERKENNEN

Im Bild erklärt

Diabetische Retinopathie: die Stadien

Die diabetische Retinopathie verläuft in Stadien, von der beginnenden nichtproliferativen Form bis zu den proliferativen Formen. Eine regelmäßige Früherkennung ermöglicht ein Eingreifen, bevor das Sehvermögen nachlässt.

Beschwerden und Warnzeichen

Die diabetische Retinopathie bleibt oft über mehrere Jahre unbemerkt. Wenn Beschwerden auftreten, weisen sie in der Regel auf ein fortgeschrittenes Stadium hin und erfordern eine rasche Untersuchung:

  • Langsam nachlassende Sehschärfe, vor allem in der Nähe (Hinweis auf ein Makulaödem).
  • Verschwommenes oder schwankendes Sehen je nach Blutzuckereinstellung.
  • Fliegende Mücken (Myodesopsien), die plötzlich auftreten: mögliche Glaskörperblutung.
  • Schwarzer Schleier oder Vorhang im Gesichtsfeld, ein Notfall: Hinweis auf eine Blutung oder eine Netzhautablösung.
  • Metamorphopsien (gerade Linien werden verzerrt wahrgenommen): Zeichen einer Beteiligung der Makula.

⚠️ Jede plötzlich auftretende Sehstörung bei einem Menschen mit Diabetes sollte ohne Verzögerung zu einer augenärztlichen Untersuchung führen. Außerhalb von Notfällen bleibt die geplante jährliche Früherkennungsuntersuchung Ihr wirksamster Schutz: In diesem Stadium haben die Behandlungen die größte Wirkung.

UNTERSUCHUNGEN ZUR FRÜHERKENNUNG

Patient sitzt an einem augenärztlichen Untersuchungsgerät, Kinn und Stirn aufgestützt
Die Früherkennung beruht auf der Untersuchung des Augenhintergrunds, bei Bedarf ergänzt durch eine Fundusfotografie oder ein OCT.

Die Früherkennung: Untersuchungen in der Praxis

Die augenärztliche Untersuchung bei Diabetes umfasst mehrere sich ergänzende Untersuchungen, die den Empfehlungen der HAS und der Société Française d’Ophtalmologie (SFO) folgen:

  • Prüfung der Sehschärfe in der Ferne und in der Nähe, mit bestmöglicher Korrektur.
  • Tonometrie (Messung des Augeninnendrucks), um ein begleitendes Glaukom zu erkennen.
  • Spaltlampenuntersuchung des vorderen Augenabschnitts (Hornhaut, Linse): Der Diabetes begünstigt auch den grauen Star.
  • Untersuchung des Augenhintergrunds nach Pupillenerweiterung: die Referenzuntersuchung, um die gesamte Netzhaut zu beurteilen.
  • Farbaufnahmen des Augenhintergrunds, zentriert auf Makula und Sehnervenkopf, dokumentiert und von Termin zu Termin vergleichbar.
  • Makula-OCT (optische Kohärenztomografie): Schnittbilder der Makula im Millimeterbereich, um auch ein beginnendes Ödem zu erkennen.
  • OCT-A (OCT-Angiografie): nicht invasive Darstellung der Netzhautdurchblutung, ohne Injektion.
  • Fluoreszeinangiografie: komplexen Fällen vorbehalten; sie zeigt vor einer Laserbehandlung genau, welche Bezirke minderdurchblutet sind.

Diese Untersuchung dauert im Mittel 45 bis 60 Minuten, einschließlich der Wartezeit bis zur Pupillenerweiterung. Ein ausführlicher Befundbericht geht regelmäßig an Ihren Diabetologen und an Ihren Hausarzt.

BEHANDLUNG

Laser- und Anti-VEGF-Behandlung der diabetischen Retinopathie

Die Behandlung stützt sich auf mehrere Ansätze, die nach dem Stadium und nach dem Vorliegen eines Makulaödems ausgewählt werden.

1. Blutzuckereinstellung und Risikofaktoren

Die strenge Kontrolle des Blutzuckers (HbA1c), des Blutdrucks und der Blutfette bleibt die Grundlage der Vorbeugung. Die Studien DCCT (Typ-1-Diabetes) und UKPDS (Typ-2-Diabetes) haben gezeigt, dass eine dauerhafte Senkung des HbA1c das Risiko und das Fortschreiten der Retinopathie deutlich verringert. Die HAS empfiehlt bei einem Typ-2-Diabetes ohne Komplikationen in der Regel einen HbA1c-Zielwert um 7 %, der individuell anzupassen ist.

2. Panretinale Laserkoagulation (PRP)

Sie ist bei der proliferativen Retinopathie und bei bestimmten schweren nichtproliferativen Formen angezeigt. Dabei werden mehrere Hundert Laserherde auf die minderdurchbluteten Bezirke der Netzhautperipherie gesetzt, damit sich die Neovaskularisationen zurückbilden. Die Behandlung erfolgt ambulant in mehreren Sitzungen unter Tropfanästhesie (anästhesierende Augentropfen). Ihre klinische Grundlage ist die Studie DRS (Diabetic Retinopathy Study).

3. Intravitreale Anti-VEGF-Injektionen

Die Anti-VEGF-Wirkstoffe (Ranibizumab, Aflibercept, Faricimab) hemmen den Wachstumsfaktor, der für das Ödem und für die Neovaskularisationen verantwortlich ist. Sie sind heute die Behandlung der ersten Wahl beim diabetischen Makulaödem, das das Sehvermögen bedroht; die Ergebnisse sind durch die Studien RIDE/RISE und VIVID/VISTA dokumentiert. Die Injektion erfolgt in einem eigens dafür vorgesehenen Raum unter Tropfanästhesie und dauert wenige Minuten. Zu Beginn ist meist ein monatlicher Rhythmus nötig, der je nach Ansprechen anschließend verlängert wird.

4. Intravitreale Kortikosteroide

Das Dexamethason-Implantat kann bei bestimmten Makulaödemen eine Alternative oder eine Ergänzung zu den Anti-VEGF-Wirkstoffen sein, insbesondere bei pseudophaken Augen oder bei unzureichendem Ansprechen. Augeninnendruck und Linse müssen dabei überwacht werden.

5. Operation: Vitrektomie

Die Vitrektomie ist bei anhaltender Glaskörperblutung, bei traktiver Netzhautablösung oder bei traktivem Makulaödem angezeigt. Sie wird in einer spezialisierten operativen Einrichtung durchgeführt.

KONTROLLINTERVALLE NACH HAS

Empfohlene Kontrollintervalle

Wie häufig augenärztlich kontrolliert werden sollte, hängt von der Diabetesform, von der Krankheitsdauer und vom Stadium einer eventuellen Retinopathie ab.

  • Typ-1-Diabetes: erste Untersuchung 3 bis 5 Jahre nach der Diagnose (oder ab der Pubertät), danach mindestens einmal jährlich.
  • Typ-2-Diabetes: augenärztliche Untersuchung bereits bei Feststellung des Diabetes, danach jährlich.
  • In der Schwangerschaft: Untersuchung vor der Empfängnis, im ersten Trimenon, danach alle drei Monate bis zur Entbindung und in den folgenden 6 Monaten.
  • Bei mäßiger Retinopathie: alle 6 Monate.
  • Bei schwerer oder proliferativer Retinopathie: nach fachärztlicher Einschätzung, häufig alle 2 bis 4 Monate.
  • Bei behandeltem Makulaödem: monatliche Kontrolle während der Injektionen, danach schrittweise Verlängerung der Abstände.

Quelle: Haute Autorité de Santé, « Dépistage de la rétinopathie diabétique par lecture différée de photographies du fond d’œil », HAS-Empfehlungen 2010, aktualisiert 2017.

WEITERE BEGLEITERKRANKUNGEN

Diabetes und weitere Augenerkrankungen

Der Diabetes betrifft nicht nur die Netzhaut: Er erhöht auch das Risiko für andere Augenerkrankungen, die bei derselben Untersuchung mit erfasst werden sollten.

  • Diabetische Katarakt: Sie tritt früher auf und schreitet schneller voran als in der Allgemeinbevölkerung. Die Kataraktoperation ist weiterhin sehr wirksam, mit einer angepassten Vorbereitung.
  • Neovaskularisationsglaukom: schwere Komplikation einer fortgeschrittenen proliferativen Retinopathie, die eine kombinierte Behandlung erfordert.
  • Vorübergehende Augenmuskellähmungen (ischämische Neuropathie): rasch einsetzende Diplopie, die sich innerhalb von Wochen bis Monaten von selbst zurückbildet.
  • Trockenes Auge: bei Diabetes häufiger, oft verstärkt durch die Anti-VEGF-Injektionen.

SPRECHSTUNDE PARIS 13

Augenärztliche Betreuung bei Diabetes mit Dr. Tourabaly

Dr. Moïse Tourabaly, ehemaliger Chef de Clinique am Centre Hospitalier National d’Ophtalmologie des Quinze-Vingts, übernimmt die augenärztliche Betreuung von Menschen mit Diabetes in der Praxis in Paris 13 und in Cachan. Zur technischen Ausstattung gehören eine non-mydriatische Funduskamera, ein hochauflösendes Makula-OCT und eine OCT-A, sodass die Früherkennung vollständig in der Sprechstunde erfolgen kann.

Die Befundberichte gehen regelmäßig an den Diabetologen und an den Hausarzt, damit die Betreuung abgestimmt erfolgt. Wird eine Behandlung mit intravitrealen Injektionen oder mit Laser nötig, wird die Überweisung an Partnerzentren in der Île-de-France organisiert.

Mehr über den Werdegang von Dr. Tourabaly erfahren Sie auf der Seite Biografie und Schwerpunkte. Für einen Termin nutzen Sie die Plattform Doctolib oder rufen Sie die Praxis unter +33 1 45 47 08 11 an.

HÄUFIGE FRAGEN

Wo Sie sich zur Kontrolle Ihres Diabetes vorstellen können

Dr. Tourabaly übernimmt die Früherkennung und die Verlaufskontrolle der diabetischen Retinopathie an zwei Sprechstundenstandorten in der Île-de-France. Ist eine Behandlung mit Laser oder mit intravitrealen Injektionen nötig, wird sie in Partnerzentren organisiert.

Praxis Cachan

1 Ter Rue Camille Desmoulins
94230 Cachan

Sprechstunde: montags, mittwochs und freitags
Telefon: +33 1 45 47 08 11

Termin über Doctolib vereinbaren

Praxis Paris 13

12 Rue du Moulin des Prés
75013 Paris

Sprechstunde: dienstags
Telefon: +33 1 89 31 30 60

Standort für Sprechstunde und Früherkennung (Fundusfotografie, OCT). Die Terminvergabe erfolgt telefonisch.

Häufige Fragen zur diabetischen Retinopathie

Bei einem Typ-2-Diabetes bereits bei der Diagnose. Bei einem Typ-1-Diabetes 3 bis 5 Jahre nach der Diagnose oder ab Eintritt der Pubertät. Danach empfiehlt die HAS mindestens eine augenärztliche Untersuchung pro Jahr, auch wenn keine Beschwerden bestehen.

Die diabetische Retinopathie ist in Frankreich weiterhin die häufigste Erblindungsursache bei Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter (Santé publique France). Eine regelmäßige Früherkennung und eine angepasste Behandlung ermöglichen es jedoch, den größten Teil der schweren Sehverschlechterungen zu verhindern. Die HAS geht davon aus, dass rund 90 % der schweren diabetesbedingten Sehverluste durch die Verlaufskontrolle vermeidbar sind.

Die HAS empfiehlt einen individuell festgelegten Zielwert, in der Regel um 7 % bei einem Typ-2-Diabetes ohne Komplikationen, bei jüngeren Patienten zum Teil strenger (6,5 %) und bei älteren, gebrechlichen Patienten großzügiger (7,5 bis 8 %). Der HbA1c sollte schrittweise gesenkt werden: Eine zu rasche Senkung kann eine bestehende Retinopathie vorübergehend sogar verschlechtern.

Fortgeschrittene Schäden (Ischämie, Glaskörperblutungen, traktive Netzhautablösung) bilden sich nicht von selbst zurück. Das Makulaödem dagegen spricht häufig sehr gut auf eine Behandlung mit Anti-VEGF an, mit einer Erholung des Sehvermögens, wenn die Behandlung früh beginnt. Neovaskularisationen können sich unter panretinaler Laserkoagulation zurückbilden. Die Vorbeugung durch eine gute Blutzuckereinstellung und durch eine regelmäßige Früherkennung bleibt der wirksamste Weg.

Die intravitreale Injektion erfolgt unter Tropfanästhesie (anästhesierende Augentropfen). Die meisten Patienten verspüren einen kurzen Druck und ein geringes Unbehagen, vergleichbar mit einem oberflächlichen Nadelstich. Der Eingriff dauert weniger als 5 Minuten in einem eigens dafür vorgesehenen Raum. Eine engmaschige Kontrolle in den folgenden Tagen dient dazu, eine Infektion auszuschließen, eine seltene, aber ernste Komplikation.

Zu Beginn ist meist eine monatliche Phase nötig (häufig 3 bis 6 Injektionen), um ein Makulaödem auszutrocknen. Danach werden die Injektionen je nach dem im OCT beobachteten Ansprechen weiter auseinandergelegt; mit einem „Treat and Extend“-Schema können 2 bis 3 Monate zwischen zwei Injektionen erreicht werden. Die Gesamtdauer ist individuell: Bei manchen Patienten ist die Situation nach 1 bis 2 Jahren stabil, andere benötigen eine längere Betreuung.

Autofahren bleibt möglich, solange Sehschärfe und Gesichtsfeld die gesetzlichen Grenzwerte einhalten (französischer Erlass vom 28. März 2022). Bei einer Sehverschlechterung, bei einem Gesichtsfeldausfall oder bei einer Glaskörperblutung muss das Fahren bis zur fachärztlichen Beurteilung ausgesetzt werden. Bei jeder Sprechstunde wird darüber offen informiert.

Achten Sie auf Ihre Augen

Eine jährliche augenärztliche Untersuchung schützt Ihr Sehvermögen

Dr. Tourabaly: Augenarzt in Paris 13 und Cachan. Früherkennung und Verlaufskontrolle der diabetischen Retinopathie nach den Empfehlungen der HAS.

Quellen und Literatur

  1. Haute Autorité de Santé. Dépistage de la rétinopathie diabétique par lecture différée de photographies du fond d’œil : Recommandations, 2010, actualisation 2017.
  2. Société Française d’Ophtalmologie. Rapport SFO 2016 : Œdème maculaire.
  3. Santé publique France : Bulletin épidémiologique hebdomadaire, Prévalence et prise en charge du diabète : étude Entred.
  4. Yau JWY et al. Global prevalence and major risk factors of diabetic retinopathy. Diabetes Care. 2012;35(3):556-564. PMID 22301125.
  5. DCCT Research Group. The effect of intensive treatment of diabetes on the development and progression of long-term complications in insulin-dependent diabetes mellitus. N Engl J Med. 1993;329(14):977-986. PMID 8366922.
  6. UK Prospective Diabetes Study (UKPDS) Group. Intensive blood-glucose control with sulphonylureas or insulin compared with conventional treatment and risk of complications in patients with type 2 diabetes (UKPDS 33). Lancet. 1998;352(9131):837-853. PMID 9742976.
  7. Inserm : Dossier thématique « Diabète de type 2 : un trouble principalement lié au mode de vie », 2019.

Dieser Artikel dient der Information. Eine persönliche augenärztliche Beurteilung bleibt für jede Behandlungsentscheidung unerlässlich. Dr. Tourabaly ergänzt die Betreuung durch Ihren Diabetologen und Ihren Hausarzt.

Verfasst von Dr Moïse Tourabaly

Augenchirurg · Ehemaliger Chef de Clinique des Hôpital National des Quinze-Vingts (Sorbonne Université) · RPPS 10101444676

Seite geprüft und aktualisiert am 1. January 1970

Quellen: Société Française d’Ophtalmologie (SFO), Haute Autorité de Santé (HAS), PubMed.