Tour de France: Wie sehen die Fahrer bei 90 km/h in der Abfahrt?
In einer Passabfahrt der Tour de France kann ein Fahrer 90 km/h überschreiten: Bei diesem Tempo legt er 25 Meter pro Sekunde zurück und muss die Straße lesen, den Scheitelpunkt einer Kurve vorwegnehmen, die Haftung im Kurvenausgang und die Bewegung des Gegners neben sich einschätzen, alles im Bruchteil einer Sekunde. Diese Leistung beruht nicht allein auf den Beinen: Sie fordert ein stark beanspruchtes „dynamisches“ Sehen, die Kontrastempfindlichkeit in Waldabschnitten und Tunneln sowie eine Augenoberfläche, die der Fahrtwind hart auf die Probe stellt. Zu verstehen, wie ein Radfahrer sieht, beleuchtet auch eine sehr handfeste Frage für den Amateur: Brille, Kontaktlinsen oder refraktive Chirurgie?
DAS WICHTIGSTE
DIE HERAUSFORDERUNG
Sehen bei 90 km/h: was Auge und Gehirn verarbeiten müssen
Wenn ein Fahrer in eine Abfahrt kippt, zieht die Szene mit einem Tempo vorbei, das kaum Spielraum für Fehler lässt. Der Blick muss ständig vorausdenken: die ideale Linie mehrere Dutzend Meter im Voraus erkennen, den Radius einer Kurve abschätzen, eine feuchte Stelle oder einen Splittfleck entdecken, und dabei im peripheren Sehen das Rad des Konkurrenten daneben behalten. Das ist keine Leistung „guter Augen“ im Sinne der Sehtafel, sondern eine schnelle und ganzheitliche visuelle Verarbeitung.
Mehrere Fähigkeiten wirken zusammen: die Sehschärfe in Bewegung, die Kontrastempfindlichkeit, das periphere Sehen, die Reaktionszeit und die Fähigkeit, mehrere bewegte Elemente gleichzeitig zu verfolgen. Arbeiten aus der Sehforschung haben im Übrigen gezeigt, dass die Fähigkeit, bewegte Ziele zu erkennen, mit der Fähigkeit zusammenhängt, mehrere Objekte zugleich im Auge zu behalten, eine Kompetenz, die in einem Feld in voller Fahrt unmittelbar nützlich ist.
Anders gesagt: Das Sehen eines Radfahrers ähnelt eher dem eines Piloten als dem eines Lesers. Was zählt, ist die Geschwindigkeit, mit der eine komplexe und wechselnde Szene ausgewertet wird, nicht das Lesen einer festen Zeile.
DYNAMISCHES SEHEN
Die dynamische Sehschärfe, eine eigenständige Fähigkeit
Die „statische“ Sehschärfe – jene, die man beim Lesen unbewegter Buchstaben misst – sagt die Leistung an einem bewegten Ziel nicht voraus. Die dynamische Sehschärfe (DVA) bezeichnet die Fähigkeit, Einzelheiten eines Objekts zu unterscheiden, das sich bewegt, oder während man sich selbst bewegt. Genau das ist die Lage eines Fahrers in der Abfahrt.
Die Literatur zum Sehen im Sport legt nahe, dass die dynamische Sehschärfe bei trainierten Athleten im Allgemeinen besser ist als bei Nichtsportlern, selbst wenn ihre statische Sehschärfe vergleichbar ist. Bei Profifußballern schwankt die dynamische Sehschärfe im Übrigen je nach Position auf dem Feld, was zeigt, wie eng diese Fähigkeit mit den tatsächlichen Sehanforderungen der Tätigkeit zusammenhängt.
Kann man sein Sehen „trainieren“?
Darüber wird gestritten. Ein Teil dieser Unterschiede spiegelt wahrscheinlich eine Auslese wider (Spitzensportler bringen von vornherein hervorragende visuomotorische Fähigkeiten mit) und nicht bloß einen Effekt des Trainings. Programme des „sports vision training“ zeigen ermutigende Ergebnisse bei den Sehtests selbst, doch ihre Übertragung auf die tatsächliche Leistung im Wettkampf muss durch größere Studien noch bestätigt werden. In der Praxis geht es nicht vorrangig darum, ein bereits normales Sehen zu verbessern: Es geht darum, zu korrigieren, was korrigierbar ist, und die Augenoberfläche zu bewahren.
GESICHTSFELD
Das Gesichtsfeld im Peloton: sehen, ohne hinzusehen
Mitten im Peloton (Hauptfeld) kann ein Fahrer nicht nacheinander jedes Rad um sich herum fixieren, dazu bliebe ihm keine Zeit. Er überwacht das Ganze „aus dem Augenwinkel“, dank seines peripheren Sehens. Es meldet eine Abweichung von der Linie, ein plötzliches Bremsen oder einen Sturz, der sich drei Reihen weiter vorn anbahnt, ohne dass der Blick die Straße verlassen muss.
Sportwissenschaftliche Studien zeigen, dass das periphere Sehen gerade dazu dient, mehrere bewegte Objekte gleichzeitig zu überwachen – Gegner wie Teamkollegen – und dass die Strategien der peripheren Informationsaufnahme erfahrene Spieler von weniger erfahrenen unterscheiden. Weitere Arbeiten weisen darauf hin, dass trainierte Athleten ein am Rand auftauchendes Ziel schneller entdecken als Nichtsportler. Das Peloton ist die Anwendung dieser Fähigkeit in Lebensgröße.

Das „nutzbare Gesichtsfeld“ schrumpft bei hohem Tempo
Der Begriff des nutzbaren Gesichtsfelds (useful field of view) bezeichnet den Bereich, aus dem sich mit einem einzigen Blick eine Information entnehmen lässt, ohne die Augen zu bewegen. Dieses Feld ist nicht starr: Es schrumpft, wenn die Aufmerksamkeit geteilt ist, unter dem Einfluss von Tempo, Anspannung oder Müdigkeit. Beim Autofahren gehört die Messung des nutzbaren Gesichtsfelds zu den stärksten Prädiktoren des Unfallrisikos, gerade weil sie die Fähigkeit abbildet, eine komplexe Szene rasch zu verarbeiten.
Auf dem Rad gilt dieselbe Logik: Je höher Tempo und geistige Belastung, desto enger zieht sich die „Blase“ verwertbarer Information um den Fixationspunkt zusammen. Auch deshalb muss eine krankhafte Schädigung des Gesichtsfelds – etwa durch ein beginnendes Glaukom, das lange stumm bleibt – früh erkannt werden: Sie beschneidet, ohne dass man es merkt, einen Teil dieser peripheren Wachsamkeit. Eine augenärztliche Untersuchung umfasst die Beurteilung des Gesichtsfelds.
KONTRAST
Tunnel, Waldabschnitte, Gegenlicht: die Rolle der Kontrastempfindlichkeit
Eine Passabfahrt führt selten durch gleichmäßiges Licht. Der Fahrer wechselt von blendender Sonne in den dichten Schatten eines Waldstücks, durchquert einen kurzen Tunnel, trifft am späten Nachmittag auf Gegenlicht. In all diesen Lagen reicht die an einer gut beleuchteten Schwarz-Weiß-Tafel gemessene Sehschärfe nicht aus, um zu beschreiben, was das Auge tatsächlich wahrnimmt.
Die Kontrastempfindlichkeit – die Fähigkeit, nah beieinanderliegende Grautöne, eine Unebenheit im Asphalt, den Rand eines Schlagschattens zu unterscheiden – wird dann ausschlaggebend. Sie ist es, die es erlaubt, eine matte Fahrbahn am Eingang einer schattigen Kurve zu „lesen“. Nun ist diese Funktion besonders empfindlich gegenüber optischen Unvollkommenheiten des Auges: ein wichtiger Punkt, wenn von der Korrektur des Sehens die Rede ist, denn nicht jede Korrektur wirkt gleich auf das feine Sehen bei geringem Kontrast.
BLENDUNG
Flache Sonne und Blendung: der unsichtbare Gegner der Abfahrt
In den Bergen ist das Licht intensiver, und die Sonne steht zu Beginn und am Ende einer Etappe oft flach. Die Blendung – jene Lichtstörung, die die Kontraste vorübergehend „auswäscht“ – kann im ungünstigsten Moment ein Detail der Straße verdecken. Sportbrillen mit selbsttönenden oder polarisierenden Gläsern, passend zur Tätigkeit gewählt, mindern diesen Effekt und verbessern den Komfort, ohne das Sehen zu beeinträchtigen.
Blendung ist nicht nur eine Frage des Komforts: Sie entscheidet über die Sicherheit. Verstärkt wird sie außerdem durch bestimmte Zustände des Auges (beginnende Trübung der Augenlinse bei älteren Sportlern, trockenes Auge, das den Tränenfilm verschlechtert). Das ist einer der Gründe, weshalb ein Radsportler, der über „Lichtempfindlichkeit“ klagt, seine Augen besser untersuchen lässt, statt immer neue Brillen anzuschaffen.
WIND & TROCKENES AUGE
Der Fahrtwind der Abfahrt trocknet das Auge aus (und trübt die Sicht)
Bei 70 oder 90 km/h trifft der Fahrtwind die Augenoberfläche wie ein Föhn. Dieser Luftstrom beschleunigt die Verdunstung des Tränenfilms, jenes dünnen Tränenschleiers, der für ein scharfes Bild sorgt. Wenn dieser Film zwischen zwei Lidschlägen zu schnell aufreißt, wird das Sehen schwankend: Es ist jenes zeitweise Verschwimmen, das Radfahrer gut kennen, für einen Moment durch einen Lidschlag behoben und gleich darauf zurück.

Das ist kein bloßer Eindruck: Windexposition ist ein anerkannter Risikofaktor für trockene Augen. In einer Studie wiesen Personen, die übermäßigem Wind ausgesetzt waren, ein etwa doppelt so hohes Risiko für trockene Augen auf, wobei auch die Sonnenexposition eine verschlimmernde Rolle spielte. Weitere Arbeiten zeigen, dass die Windgeschwindigkeit mit einem schnelleren Aufreißen des Tränenfilms und mit stärkerer Belastung der Hornhautoberfläche einhergeht.
Was konkret hilft
Eng anliegende Brillen, die eine schützende Luftkammer bilden, konservierungsmittelfreie künstliche Tränen vor und nach der Belastung sowie die Behandlung einer zugrunde liegenden Trockenheit mindern die Beschwerden deutlich. Für Kontaktlinsenträger verschärfen Wind und Staub das Unbehagen: Unter diesen Bedingungen „klebt“ die Linse häufig, brennt oder verrutscht.
KORREKTUR
Brille, Kontaktlinsen: warum sie auf dem Rad an ihre Grenzen stoßen
Für einen kurzsichtigen, hornhautverkrümmten oder weitsichtigen Radfahrer ist die Korrektur keine Nebensache: Eine unkorrigierte Kurzsichtigkeit verschlechtert das Sehen in die Ferne und die dynamische Sehschärfe, und sie zu korrigieren verbessert eben diese Leistungen. Bleibt die Frage, wie korrigiert wird, denn jede Lösung bringt für diesen Sport eigene Zwänge mit.
- Korrektionsbrillen beschlagen im Stand, fangen in der Abfahrt Regen und Spritzer, rutschen mit dem Schweiß und erschweren das Tragen eng anliegender Sonnenbrillen. Maßanfertigungen gibt es, sie bleiben aber ein Kompromiss.
- Kontaktlinsen geben das Gesichtsfeld frei und vertragen sich mit jeder Sonnenbrille. Doch Wind, Staub und trockene Luft begünstigen Trockenheit und Unbehagen, und das Risiko, dass eine Linse mitten in der Belastung verrutscht oder verloren geht, ist nicht null.
- Die refraktive Chirurgie beseitigt die Abhängigkeit von einer abnehmbaren Korrektur, was das Interesse vieler Ausdauersportler erklärt. Sie ist jedoch weder selbstverständlich noch ohne Abwägung: Sie wird nach einer vollständigen Voruntersuchung im Einzelfall entschieden.
REFRAKTIVE CHIRURGIE
Warum sich viele Sportler der refraktiven Chirurgie zuwenden
Während der Belastung ohne Brille und ohne Kontaktlinsen auszukommen ist für Radfahrer ein gewichtiges Argument: kein Beschlagen mehr, keine im Fahrtwind austrocknende Linse, keine Korrektur, die man im Regen im Griff behalten muss. Das ist einer der Gründe, weshalb die refraktive Chirurgie – LASIK, PRK oder SMILE – viele Ausdauersportler anspricht. Die Wahl des Verfahrens hängt vom Profil des Einzelnen ab (Dicke und Form der Hornhaut, Höhe der Korrektur, Lebensweise), ein Thema, das wir in unserem eigenen Artikel zur refraktiven Chirurgie je nach ausgeübter Sportart ausführen.
Man muss nüchtern und ehrlich bleiben: Ein gesundes Auge zu operieren verändert seine Optik. Die Kontrastempfindlichkeit bei schwachem Licht und die Qualität des Nachtsehens verdienen besondere Aufmerksamkeit, denn manche Korrekturen können die optischen Aberrationen des Auges verstärken. Deshalb ist die präoperative Voruntersuchung entscheidend: Sie prüft, ob Hornhaut, Tränenfilm und Korrektur sich für eine Operation eignen, und sie erlaubt es, den erwarteten Nutzen ebenso offen darzulegen wie die Grenzen. Kein Eingriff kann für alle das gleiche Ergebnis zusichern; er zielt darauf, eine Abhängigkeit zu verringern, nach einer individuellen Beurteilung.
Bei Dr. Moïse Tourabaly finden Sprechstunde und Voruntersuchung in der Praxis statt; die refraktive Laserchirurgie wird in der Clinique Laser Victor Hugo durchgeführt. Das Ziel ist nie die sportliche Leistung an sich, sondern ein dauerhafter und sicherer Sehkomfort, der zur Lebensweise des Patienten passt.
SCHUTZ
Die Augen auf dem Rad schützen: UV, Fremdkörper, Trockenheit
Ob man im Feld der Tour fährt oder sonntags auf den Landstraßen der Essonne (im Umland von Paris), der Augenschutz antwortet auf drei ganz reale Gefahren:
- Die UV-Strahlung. In der Höhe nimmt die Ultraviolettstrahlung mit dem Anstieg zu. Eine chronische, ungeschützte Sonnenexposition ist ein anerkannter Faktor der Augenalterung; Gläser, die 100 % der UV-Strahlung filtern, sind unverzichtbar (siehe unseren Artikel zu Sonnenbrillen und dem Schutz vor dem Grauen Star).
- Fremdkörper. Splitt, Insekten, Zweige: Auf dem Rad ist das Auge ungeschützt. Eng anliegende Sportbrillen aus Polycarbonat schützen vor Aufprall und Wind.
- Die Trockenheit. Wind, trockene Luft und lange Belastung schwächen den Tränenfilm. Künstliche Tränen und eng anliegende Brillen mindern die Beschwerden; eine anhaltende Trockenheit gehört ärztlich beurteilt.
FREIZEITSPORT
Ambitionierte Freizeitradsportler: wann die Augen prüfen lassen?
Sie müssen nicht das Gelbe Trikot anstreben, um betroffen zu sein. Einige Signale rechtfertigen eine augenärztliche Sprechstunde: ein nachlassendes Sehen in die Ferne, Lichtempfindlichkeit oder Blendung in der Abfahrt, ein zeitweises Verschwimmen, das ein Lidschlag kurz behebt, anhaltendes Unbehagen mit Kontaktlinsen unter Belastung, oder schlicht der Wunsch, eine refraktive Operation zu prüfen, um ohne Korrektur zu fahren.
Eine Untersuchung erlaubt es, das Sehen genau zu messen, die Augenoberfläche zu beurteilen und unverbindlich über die Lösung zu sprechen, die zu Ihrem Sport passt. Die Straße besser zu sehen heißt auch, sicherer zu fahren.
FAQ
Häufige Fragen
Wie schnell fährt ein Fahrer der Tour de France bergab?
In Passabfahrten können die besten Fahrer auf kurzen Abschnitten 90 km/h überschreiten, also rund 25 Meter pro Sekunde. Bei diesem Tempo ist der Spielraum für visuelle Vorausschau winzig, was die Bedeutung des dynamischen Sehens und der Kontrastempfindlichkeit erklärt.
Was ist die dynamische Sehschärfe?
Sie ist die Fähigkeit, Einzelheiten eines bewegten Objekts zu unterscheiden, oder während man sich selbst bewegt. Sie unterscheidet sich von der an einer unbewegten Tafel gemessenen statischen Sehschärfe und lässt sich aus dieser nicht vorhersagen. Die Literatur legt nahe, dass sie bei trainierten Sportlern im Allgemeinen besser ist.
Kann der Wind beim Radfahren die Augen schädigen?
Der Fahrtwind beschleunigt die Verdunstung der Tränen und begünstigt trockene Augen, mit zeitweisem Verschwimmen als Folge. Windexposition ist ein anerkannter Risikofaktor für Trockenheit. Eng anliegende Brillen und künstliche Tränen mindern die Beschwerden; eine anhaltende Trockenheit gehört augenärztlich beurteilt.
Fährt man besser mit Brille oder mit Kontaktlinsen?
Beides hat seine Vorzüge. Korrektionsbrillen können beschlagen, verrutschen und das Tragen eng anliegender Sonnenbrillen erschweren; Kontaktlinsen geben das Gesichtsfeld frei, leiden aber unter Wind, Staub und der Gefahr des Verrutschens. Welche Lösung für Sie passt, hängt von Ihrer Korrektur, Ihrer Augenoberfläche und Ihrem Sport ab.
Ist die refraktive Chirurgie für Radfahrer eine gute Idee?
Sie kann für Radfahrer interessant sein, die sich durch Brille oder Kontaktlinsen gestört fühlen, denn sie verringert die Abhängigkeit von einer abnehmbaren Korrektur. Sie kommt aber nicht für jeden infrage und wird nach einer vollständigen präoperativen Voruntersuchung entschieden, die Hornhaut, Tränenfilm und die Qualität des Nachtsehens beurteilt. Kein Ergebnis fällt bei allen gleich aus.
Welche Brille wählt man, um die Augen auf dem Rad zu schützen?
Bevorzugen Sie eng anliegende Sportbrillen aus Polycarbonat, die 100 % der UV-Strahlung filtern, mit Gläsern, die zur Lichtstärke passen (selbsttönend oder polarisierend). Sie schützen zugleich vor Strahlung, Wind und Fremdkörpern. Eine Korrektur lässt sich bei Bedarf einarbeiten.
Wann sollte man als Radfahrer einen Augenarzt aufsuchen?
Gehen Sie hin bei nachlassendem Sehen in die Ferne, bei Blendung oder zeitweisem Verschwimmen in der Abfahrt, bei anhaltendem Unbehagen mit Kontaktlinsen, oder wenn Sie eine refraktive Operation erwägen. Eine Untersuchung erlaubt es, die passende Korrektur zu wählen und Ihre Augen dauerhaft zu schützen.
Wissenschaftliche Quellen
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Haftungsausschluss
Dieser Artikel dient der Information. Eine persönliche augenärztliche Beurteilung bleibt für jede Entscheidung über Ihre Korrektur oder eine Operation unerlässlich.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Sprechstunde. Die Wahl einer Korrektur (Brille, Kontaktlinsen) oder einer refraktiven Operation erfordert eine vollständige augenärztliche Untersuchung, einschließlich der Beurteilung von Hornhaut und Augenoberfläche. Die Entscheidung zur Operation wird im Einzelfall getroffen, nach ausführlicher Aufklärung des Patienten über den erwarteten Nutzen und die Grenzen. Wenden Sie sich bei allen Fragen zu Ihrem Sehen an einen Augenarzt.
Verfasst und geprüft von Dr Moïse Tourabaly, Augenarzt und refraktiver Chirurg — ehemaliger Chef de Clinique (CHNO des Quinze-Vingts).
Letzte Aktualisierung: 1. January 1970