Augenchirurgie

Augenchirurgie: Die technologischen Innovationen

Kataraktlinsen, refraktive Laser, Netzhautbehandlungen und künstliche Intelligenz: was sich für Patienten wirklich verändert hat.

Die Augenchirurgie macht kleine, aber stetige Fortschritte statt spektakulärer Sprünge. Vielseitigere Kataraktimplantate, schnellere Laser, Netzhautbehandlungen mit verlängerter Wirkdauer, feinere Bildgebung und künstliche Intelligenz als Diagnosehilfe: Hier steht, ohne Übertreibung, was sich seit 2024 für einen Patienten, der in Paris 13 oder in Cachan in die Sprechstunde kommt und eine Augenoperation erwägt, wirklich verändert hat – und was noch Gegenstand der Forschung oder dem Ausland vorbehalten ist.

ZUM MERKEN

  • Katarakt: Der eigentliche Fortschritt liegt bei den Linsen. Zu Monofokal-, EDOF- und Trifokallinsen kommen nun die „weiterentwickelten“ Monofokallinsen hinzu; Berechnung und Ausrichtung der Linse werden zunehmend computergestützt durchgeführt.
  • Refraktive Chirurgie: Das SMILE-Verfahren der neuen Generation (SMILE Pro) und der Laser VisuMax 800 verkürzen den Eingriff deutlich; die phake Linse ICL EVO wird inzwischen ohne vorherige Iridotomie eingesetzt.
  • Netzhaut: Neue langwirksame Anti-VEGF-Medikamente (Aflibercept 8 mg, Faricimab) verlängern die Abstände zwischen den Injektionen auf bis zu mehrere Monate.
  • Diagnostik & KI: Hornhauttopografie, Biometrie und OCT werden immer präziser; künstliche Intelligenz dient als Entscheidungshilfe, niemals als Ersatz für den Chirurgen.

KATARAKT UND LINSEN

Fragen Sie sich, ob eine Operation für Sie infrage kommt?Prüfen Sie Ihre Eignung für den Laser →

Katarakt: Der Fortschritt entscheidet sich bei der Linse

Die Kataraktoperation bleibt der häufigste chirurgische Eingriff in Frankreich, mit rund 700.000 operierten Patienten pro Jahr (ATIH, 2023). Ihre Basistechnik – die Ultraschall-Phakoemulsifikation – ist seit Jahrzehnten erprobt und liefert in der großen Mehrheit der Fälle gute Ergebnisse. Die jüngsten Weiterentwicklungen rütteln nicht an dieser Grundlage: Sie betreffen vor allem die Wahl der Intraokularlinse und die Präzision, mit der sie berechnet und positioniert wird.

Eine größere und feinere Auswahl an Linsen

Die eigentliche Wahl betrifft die Linse, die anstelle der Augenlinse eingesetzt wird. Heute stehen mehrere Gruppen nebeneinander:

  • Monofokallinsen, die ein scharfes Sehen auf nur eine Entfernung bieten (meist in die Ferne), wobei für die Nähe weiterhin eine Brille nötig ist;
  • die „weiterentwickelten“ Monofokallinsen (Enhanced Monofocal, etwa die Tecnis Eyhance), die den Tragekomfort und die geringe Halo-Neigung einer Monofokallinse beibehalten und dabei das Zwischensehen leicht verbessern – für viele Patienten ein guter Kompromiss;
  • die EDOF-Linsen (erweiterte Tiefenschärfe, etwa Vivity, PureSee oder LuxSmart), die einen sanften Übergang zwischen den Entfernungen bevorzugen, meist mit weniger Halos;
  • die Trifokallinsen (PanOptix, FineVision), die ein selbstständigeres Sehen in der Nähe ermöglichen, aber stärker zu nächtlichen Halos führen können.

Das Aufkommen der weiterentwickelten Monofokallinsen gehört zu den nützlichsten Neuerungen der letzten Jahre: Es erweitert die Bandbreite zwischen der klassischen Monofokallinse und den Premium-Linsen, ohne dass zwingend eine Multifokallinse nötig wäre. Keine Linse ist an sich „ideal“ – die richtige Wahl hängt von Ihrem Lebensstil, Ihrer Toleranz gegenüber nächtlichen Seheffekten, dem Zustand Ihrer Netzhaut und Ihrem Budget ab, denn Premium-Linsen sind mit einem Eigenanteil verbunden.

Präzisere Platzierung: computergestützte Berechnung und Ausrichtung

Die richtige Linse allein genügt nicht: Ihre Stärke muss berechnet und sie muss korrekt ausgerichtet werden, insbesondere um einen Astigmatismus mit einer torischen Linse zu korrigieren. Zwei Fortschritte tragen dazu bei: die optische Swept-Source-Biometrie, die das Auge mit hoher Geschwindigkeit vermisst und die Berechnung der Linsenstärke zuverlässiger macht, und bildgestützte Führungssysteme, die während der Operation Markierungen einblenden, um die torische Linse präzise auszurichten. Rechenalgorithmen, teils mit künstlicher Intelligenz angereichert, verfeinern zusätzlich die Vorhersage des refraktiven Ergebnisses.

Und der Femtosekundenlaser (FLACS)? Er kann einzelne Schritte der Operation übernehmen (Schnitte, Eröffnung der Kapsel, Zertrümmerung der Augenlinse). Die aktuelle wissenschaftliche Literatur zeigt jedoch keine systematische klinische Überlegenheit gegenüber der manuellen, das heißt nicht laserassistierten Phakoemulsifikation durch einen erfahrenen Chirurgen. Er ist also kein automatisches Versprechen für ein besseres Ergebnis, sondern eine Option unter mehreren, deren Nutzen sich von Fall zu Fall diskutieren lässt.

Schließlich hört man manchmal von der lichtjustierbaren Linse (Light Adjustable Lens, LAL), deren Stärke nach der Operation mithilfe von ultraviolettem Licht nachjustiert werden kann. Es handelt sich um eine Innovation, die vor allem in den USA entwickelt wurde: Sie ist Stand September 2026 in Frankreich nicht routinemäßig verfügbar. Es empfiehlt sich daher, von den Linsen auszugehen, die in unseren Praxen tatsächlich angeboten werden.

REFRAKTIVE CHIRURGIE

Refraktive Chirurgie: Schnellere und individuellere Laser

Die Korrektur von Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Weitsichtigkeit stützt sich auf drei große Verfahren: Techniken mit Flap (LASIK), Oberflächentechniken (PRK) und die Lentikel-Extraktion durch eine kleine Inzision (SMILE). Die jüngste Entwicklung rüttelt nicht an diesen Grundprinzipien: Sie macht sie schneller, reproduzierbarer und individueller an jede Hornhaut angepasst.

SMILE Pro und VisuMax 800: Ein schnellerer Eingriff

Bei der SMILE-Technik wird im Inneren der Hornhaut mit einem Femtosekundenlaser eine dünne Gewebescheibe (das Lentikel) herausgeschnitten und anschließend über eine wenige Millimeter kleine Mikroinzision entfernt, ohne dass ein Flap angehoben wird. Die neueste Version, SMILE Pro, nutzt den Laser VisuMax 800: Er erzeugt das Lentikel laut Hersteller in rund zehn Sekunden pro Auge (zuvor etwa dreißig Sekunden), mit Blickverfolgung (Eye-Tracking) und einem Ausgleich der Augenrotation. Mit diesem Laser operiert Dr. Tourabaly seine Patienten in der Clinique Laser Victor Hugo: Das Gerät erhielt im Januar 2024 die FDA-Zulassung.

Derselbe Laser beschleunigt auch den Schnitt des LASIK-Flap: Wo frühere Lasergenerationen etwa fünfzehn Sekunden brauchten, erzeugt der VisuMax 800 den Flap laut Hersteller in rund fünf Sekunden. Ziel ist nicht, das Endergebnis zu verändern, sondern den Eingriff kürzer, angenehmer und stabiler zu machen. In veröffentlichten Fallserien bleibt die Präzision hoch. SMILE und LASIK eignen sich nicht für jede Sehschwäche und jede Hornhaut: Nur eine vollständige Voruntersuchung vor der Operation kann zeigen, welche Technik für Ihren Fall am besten geeignet ist.

Messgesteuerte Ablationsprofile

Über die „Standard“-Korrektur hinaus können moderne Laser die Behandlung an die genaue Form Ihrer Hornhaut anpassen (topografiegeführte Behandlung) oder an die Analyse des gesamten optischen Wegs des Auges. Diese individualisierten Verfahren sollen vor allem die optischen Aberrationen begrenzen, die für Halos oder Beschwerden beim Nachtsehen verantwortlich sind. Sie beruhen vollständig auf der Qualität der präoperativen Untersuchungen: der Hornhauttopografie und der Aberrometrie, die vor jeder Entscheidung durchgeführt werden. Manche neueren Plattformen, die das Profil per „Raytracing“ (Strahlverfolgung) berechnen, sind im Ausland im Einsatz und werden in der Europäischen Union derzeit noch evaluiert: Ihr tatsächlicher Nutzen bemisst sich von Fall zu Fall und nicht als automatischer Fortschritt für alle.

ICL EVO: Die phake Linse ohne vorherige Iridotomie

Bei starker Kurzsichtigkeit oder einer für den Laser zu dünnen Hornhaut ist die phake ICL-Linse (eine Linse, die im Augeninneren platziert wird, ohne die Augenlinse zu entfernen) eine wertvolle Alternative. Ihre neue Version, die ICL EVO, verfügt über einen zentralen Mikrokanal (KS-AquaPORT), der das Kammerwasser zirkulieren lässt. Dadurch entfällt die periphere Laser-Iridotomie, die früher vor dem Einsetzen nötig war. Diese Linse ist seit mehreren Jahren in Europa verfügbar, reversibel und für starke Fehlsichtigkeiten geeignet; die Indikation wird nach einer vollständigen Untersuchung gestellt, insbesondere der Endothelzelldichte der Hornhaut.

PRÄZISIONSDIAGNOSTIK

Besser sehen, um besser zu entscheiden: Die Bildgebung des Auges

Die im Alltag hilfreichsten Fortschritte sind für den Patienten oft unsichtbar: Sie betreffen die Messgeräte, die vor der Operation eingesetzt werden. Eine gut berechnete Linse oder eine gut analysierte Hornhaut sind mehr wert als der modernste Laser, der auf ungenauen Daten beruht.

  • Hornhauttopografie: Geräte wie der Pentacam oder hybride Topografen (Scheimpflug-Bildgebung kombiniert mit Placido-Scheibe) kartieren beide Hornhautflächen und helfen, einen beginnenden Keratokonus zu erkennen, eine der wichtigsten Kontraindikationen für LASIK und SMILE; die ICL-Linse bleibt von Fall zu Fall zu diskutieren. In der Praxis Cachan erfolgt die Hornhautanalyse mit einem Sirius+-Topografen.
  • Biometrie der neuen Generation: Swept-Source-Biometer messen die Augenlänge mit hoher Geschwindigkeit, um die Stärke der Kataraktlinse mit größerer Zuverlässigkeit zu berechnen.
  • OCT und OCT-Angiografie: Diese nicht invasive, inzwischen zum Standard gewordene Bildgebung ermöglicht es, die Netzhaut und ihre Gefäßversorgung Schicht für Schicht zu analysieren – wichtig bei altersbedingter Makuladegeneration (AMD, im französischen Befund als DMLA bezeichnet), Glaukom oder diabetischer Retinopathie.

Diese feinere Bildgebung verändert auch die Versorgung des Keratokonus: Früh erkannt, lässt er sich durch eine korneale Hornhautvernetzung (Cross-linking, CXL) stabilisieren (Kollagenverstärkung mittels Riboflavin und UV-Licht), eine etablierte und in Frankreich praktizierte Technik, deren Protokolle sich beschleunigt haben. Einen Keratokonus vor jeder refraktiven Operation zu erkennen bedeutet auch, eine geschwächte Hornhaut nicht zu operieren.

NETZHAUT UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Medizinische Netzhautbehandlung: Größere Abstände zwischen den Injektionen

Bei Netzhauterkrankungen, die mit intravitrealen Injektionen behandelt werden (feuchte AMD, diabetisches Makulaödem), betrifft einer der greifbarsten Fortschritte die langwirksamen Medikamente. Zwei neuere Wirkstoffe stehen für diesen Trend: Faricimab (ein bispezifischer Antikörper) und Aflibercept 8 mg (eine höher dosierte Form von Aflibercept, die im Januar 2024 in der Europäischen Union zugelassen wurde). Bei Patienten, die gut darauf ansprechen, lassen sich die Abstände zwischen den Injektionen auf bis zu mehrere Monate verlängern – vier Monate beim ersten, bis zu sechs Monate beim zweiten Wirkstoff –, bei gleichbleibender Wirksamkeit. Das ist eine echte Entlastung von einer oft belastenden Kontrollpflicht. Diese Behandlungen werden je nach Ansprechen des einzelnen Patienten von Fall zu Fall verordnet und vermeiden die Injektionen nicht: Sie verringern lediglich deren Häufigkeit.

Andere Ansätze entwickeln sich weiter, bleiben aber vom französischen Praxisalltag noch entfernt. Die Gentherapie macht reale Fortschritte, bleibt jedoch auf seltene, genau definierte genetische Erkrankungen beschränkt; sie betrifft nicht die häufigen Erkrankungen wie Katarakt, Kurzsichtigkeit oder die gewöhnliche AMD. Ebenso ist die Selbstüberwachung der AMD mittels Heim-OCT – einem kleinen Gerät, das der Patient zu Hause selbst nutzt – noch in der Bewertung: Es ist in den USA zugelassen, in Frankreich jedoch Stand September 2026 noch nicht verbreitet. Verallgemeinernden Ankündigungen gegenüber ist Vorsicht geboten.

Künstliche Intelligenz: Eine Hilfe, kein Ersatz

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in die Bildgebungsgeräte: automatisierte OCT-Auswertung, Unterstützung bei der Früherkennung von diabetischer Retinopathie, Glaukom oder AMD, Modelle zur Unterstützung der Linsenberechnung. Als Entscheidungshilfe eingesetzt, kann sie Zeit sparen und schwache Signale aufspüren. Sie ersetzt weder die klinische Untersuchung noch das Urteil des Chirurgen, der allein für die Indikation und den Eingriff verantwortlich bleibt. In der Praxis ist die KI ein Kopilot: Sie erhellt die Entscheidung, trifft sie aber nicht.

IN DER PRAXIS

Sollte man auf die „nächste“ Technologie warten?

Das ist eine in der Sprechstunde häufig gestellte Frage. Die Antwort lautet fast immer Nein: Die heutigen Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit und zur Kataraktoperation sind ausgereift und bewährt. Unbegrenzt auf eine „ultimative“ Innovation zu warten kann bedeuten, einen schon heute möglichen Sehgewinn hinauszuzögern, ohne die Gewissheit, dass die nächste Neuerung an Ihrer Situation überhaupt etwas ändert.

Am wichtigsten ist nicht, den neuesten Laser oder die teuerste Linse zu bekommen, sondern dass die Indikation stimmt, die Voruntersuchung gründlich ist und die Technik zu Ihrem Auge passt. Um herauszufinden, welche Optionen für Ihren Fall infrage kommen, bleibt der Eignungstest, gefolgt von einer Beratung, der erste Schritt.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist der größte Fortschritt der letzten Zeit bei der Kataraktoperation?

Er liegt vor allem in der Wahl und dem Einsetzen der Linse, weniger in der Operationstechnik selbst. Die „weiterentwickelten“ Monofokallinsen, die EDOF- und Trifokallinsen ermöglichen zusammen mit einer präziseren Biometrie und einer bildgestützten Ausrichtung eine fein abgestimmte Korrektur, die sich am Lebensstil jedes Patienten orientiert.

Ist die Laser-Kataraktoperation (FLACS) leistungsfähiger?

Nicht grundsätzlich. Aktuelle Studien zeigen keine eindeutige klinische Überlegenheit des Femtosekundenlasers gegenüber der manuellen, das heißt nicht laserassistierten Phakoemulsifikation durch einen erfahrenen Chirurgen. Es handelt sich um eine Option, deren Nutzen von Fall zu Fall zu besprechen ist.

Was unterscheidet SMILE Pro von LASIK?

SMILE Pro entfernt ein Lentikel über eine Mikroinzision, ohne einen Flap zu schneiden, was die Hornhautoberfläche stärker schont. Beim LASIK wird ein Flap angehoben, um den Laser auf das Hornhautbett anzuwenden. Der Laser VisuMax 800 beschleunigt beide Eingriffe. Keine der beiden Techniken ist für jedes Auge überlegen: Die Wahl hängt von Ihrer Fehlsichtigkeit sowie der Dicke und Form Ihrer Hornhaut ab, die bei der Voruntersuchung bestimmt werden.

Ermöglichen die neuen Behandlungen, Injektionen ins Auge zu vermeiden?

Sie schaffen sie nicht ab, sondern verlängern die Abstände zwischen ihnen. Langwirksame Anti-VEGF-Medikamente wie Faricimab oder Aflibercept 8 mg ermöglichen es ansprechenden Patienten, das Intervall zwischen zwei Injektionen auf bis zu mehrere Monate auszudehnen, was die Kontrollen bei feuchter AMD oder diabetischem Makulaödem erleichtert.

Ersetzt künstliche Intelligenz den Chirurgen?

Nein. Die KI ist eine in bestimmte Geräte integrierte Entscheidungshilfe (OCT-Auswertung, Früherkennung, Unterstützung bei der Linsenberechnung). Die Indikation, die Überprüfung der Messwerte und der chirurgische Eingriff selbst bleiben in der Verantwortung des Chirurgen.

Sind diese neuen Technologien in Frankreich verfügbar und werden sie erstattet?

Das hängt von der jeweiligen Technologie ab. Viele sind in Frankreich etabliert und im Einsatz (Premium-Linsen, VisuMax 800, ICL EVO, langwirksame Anti-VEGF-Medikamente); andere, die im Ausland eingeführt wurden (lichtjustierbare Linse, Heim-OCT), sind hier Stand September 2026 noch nicht verbreitet. Die Kataraktoperation wird von der gesetzlichen Krankenversicherung (Assurance Maladie) übernommen, mit einem möglichen Eigenanteil bei Premium-Linsen; die refraktive Chirurgie wird nicht von der Assurance Maladie übernommen, doch viele private Zusatzversicherungen (complémentaire santé) sehen dafür eine eigene Pauschale vor; die genauen Bedingungen sind bei Ihrer Zusatzversicherung zu klären und werden in der Beratung besprochen.

Ist es besser, für die Operation eine neuere Technologie abzuwarten?

In der Regel nicht. Die heutigen Verfahren sind ausgereift und bewährt. Entscheidend ist nicht, wie neu das Gerät ist, sondern wie zutreffend die Indikation und wie gründlich die Voruntersuchung sind. Eine sinnvolle Operation hinauszuzögern kann Ihnen einen schon heute möglichen Sehgewinn vorenthalten.

ZUM WEITERLESEN

Wissenschaftliche Quellen

  • DREES, « Le traitement de la cataracte primaire est la plus fréquente des interventions chirurgicales », 2024.
  • Carl Zeiss Meditec, Dokumentation VisuMax 800 (SMILE pro und Schnitt des LASIK-Flap); vergleichende Studie zu den Operationszeiten, Scientific Reports, 2025.
  • Bayer / Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Eylea 8 mg (Aflibercept) – Behandlungsintervall auf bis zu 6 Monate verlängert, EU-Zulassung 2024–2025.
  • Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und Haute Autorité de Santé (HAS, französische Gesundheitsbehörde), Vabysmo (Faricimab) – neovaskuläre AMD und diabetisches Makulaödem.
  • Johnson & Johnson Vision, Tecnis Eyhance – Monofokallinse der neuen Generation (CE-Kennzeichnung, Europa).
  • STAAR Surgical, Linse Visian ICL EVO / V4c mit zentraler Öffnung (CE-Kennzeichnung).
  • Société Française d’Ophtalmologie (SFO, Französische Gesellschaft für Augenheilkunde) und Les Cahiers d’Ophtalmologie – korneales Cross-linking und Literaturübersichten.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Nur eine vollständige augenärztliche Untersuchung kann die für Ihren Fall geeignete Indikation und Technik bestimmen. Die genannten Geräte und Medikamente unterliegen der ärztlichen Verschreibung, und ihre Verfügbarkeit kann sich ändern.

Möchten Sie wissen, welche Technik für Ihre Augen geeignet ist?

Dr. Moïse Tourabaly empfängt Sie in Cachan und in Paris 13 zu einer individuellen Voruntersuchung.

Verfasst und geprüft von Dr Moïse Tourabaly, Augenarzt und refraktiver Chirurg — ehemaliger Chef de Clinique (CHNO des Quinze-Vingts).

Letzte Aktualisierung: 4. September 2026

Ähnliche Beiträge